24.März 2018 Stammheim, Museum für Militär und Zeitgeschichte

 

Das diesjährige Thema „Power Frauen – statt Quote“

Samstag den 24.März 10.00 Uhr die Empfangshalle füllt sich langsam aber stetig und Frau Birgit Kelle, Politik-Prominenz und Besucher unterhalten sich völlig entspannt bei einem Gläschen Sekt und einem kleinen Imbiss.

Gegen 10.30 Uhr wird die Festhalle geöffnet, weil man sich sonst gegenseitig auf die Füße tritt. Es freut uns einen solch großen Andrang an Besuchern begrüßen zu dürfen.

Nach dem Einzug der Musikkapelle und einer Abteilung Reservisten übernahm unser Gastgeber Herr Günter Weißenseel die Begrüßung. Stellvertretend für viele Kommunal- und Landespolitiker Otto Hünnerkopf und Barbara Becker, sowie die Familie Dr. Uwe Pfeiffle. Von der Wirtschaft begrüßte er stellvertretend für die Anwesenden den Bezirksvorsitzenden der Vereinigung der bayr. Wirtschaft Herrn Wolfgang Fieber. Wir freuten uns sehr, daß wir auch unsere Bezirksvorsitzende der Mittelstandsunion Jutta Leitherer und ihren Stellvertreter Dirk Reinhold mit Familie begrüßen durften. Anschließend sprach unsere Schirmherrin und Bundestagsabgeordnete Frau Dr. Anja Weisgerber. Der Bürgermeister von Stammheim Horst Herbert übergab dann das Wort an die Festrednerin Frau Birgit Kelle zum Thema „Frauenpower – statt Quote“.

Es ging von Erfinderinnen über Genderwahn, bis zu der von vielen gewünschten und diskutierten Gleichberechtigung im Berufsleben und in der Familie. Kleine Anekdoten zum Thema Gleichberechtigung brachten doch viele Zuhörer zum Staunen und Schmunzeln. Bis 1958 durften Frauen keinen Führerschein machen ohne Zustimmung des Ehemanns oder des Vaters. So dauerte es sogar bis 1977 das Frauen ohne Zustimmung Ihres Mannes berufstätig bzw. erwerbstätig sein durften. Auch das Thema "moderne" Gleichberechtigung und die Rolle der Frau in der Erziehung oder "das bisschen Haushalt" wurden ausführlich angesprochen. Der Beruf "Hausfrau" und Mutter bedeutet oft eine 80 Stunden Woche wenn nicht noch mehr. Wenn die Frau dann noch berufstätig ist, muss die Aufgabenverteilung klar geregelt sein. Fazit: Es gibt keine 100% Gleichberechtigung und das ist auch gut so. Es gibt aber eine Aufgabenteilung und hier sollte die Wertschätzung und Wichtigkeit beider Aufgabenbereiche von Frau und Mann gleich „-berechtigt“ sein. Da haben wir noch viel aufzuholen, vor allem wenn es auch um die Wertschätzung z.B. der Pflegeberufe geht oder die gleiche Bezahlung zwischen Mann und Frau für gleiche Tätigkeiten.

Dann ging es zur diesjährigen Sonderausstellung. Nicht nur herausragende weibliche Persönlichkeiten der Geschichte sind in der Ausstellung zu finden. Insbesondere auf  die unzähligen Frauen, die seit Beginn der Industrialisierung ihren Mann standen, wurde ein Augenmerk gelegt. Darstellerinnen sogenannter Trümmerfrauen und vieler anderer starken Frauen aus der Geschichte haben den Besuchern einen lebendigen Eindruck von der Power der Frauen vergangener Zeiten vermitteln können.

Anschließend gab es ein hervorragendes Mittagessen von der Feldküche und weiterhin sehr interessante Gespräche mit unseren prominenten Gästen in lockerer und entspannter Atmosphäre. Die Bestsellerautorin, Powerfrau und gern gesehene Talk gast Birgit Kelle stand bis zum späten Nachmittag den Teilnehmern Rede und Antwort.

Wer mehr erfahren möchte schaut bitte unter:

www.birgit-kelle.de

 

www.museum-stammheim.de